Über mich

Studium und Ausbildungen:

  • Dipl. Psychologe 

  • Staatlich geprüfter Heilpraktiker für Psychotherapie

  • MBSR-Achtsamkeitstrainer 

  • Trainer für Stressprävention nach Prof. Kaluza

  • Systemischer Berater und Therapeut (i.A.)

  • Fortbildungen in Notfallpsychologie, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (nach § 5 ArbSchG)

Erfahrungen und Kompetenzen: 

  • Selbständig als Trainer und Berater seit 2018

  • Beratung und Organisationsberatung zu Betrieblicher Gesundheitsförderung (8 Jahre) 

  • Beratung und Therapie für Erwachsene und Jugendliche (2 Jahre)

  • Eignungsdiagnostik nach TfV und Notfallpsychologie/Krisenprävention im Eisenbahn- und Schienenverkehr (2 Jahre)

  • Seit 2022: Organisationsberater und Trainer bei einem bundesweit tätigen Institut für Organisations-, Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung (Berlin)

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Über meinen beruflichen Werdegang:

Im Anschluss an mein Psychologie-Diplomstudium in Konstanz und Wien führte mein Weg zunächst in den klinisch-psychologischen Bereich. Im Rahmen einer Zusatzausbildung in Klinischer- und Gesundheitspsychologie (Berufsverband Österreichischer Psycholog*innen) erhielt ich wertvolle Einblicke in das psychosoziale Versorgungssystem in der Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie. Hier wurde mir insb. angesichts der bereits 2013 im Klinischen Bereich recht häufigen „Erhaltungstherapien“ klar, dass ich meine Berufung in zeitlich und kausal vorgelagerten, präventiven Kontexten finden wollte. Dies führte mich seit 2015 in den Bereich betrieblicher Gesundheitsförderung und Gesundheitscoaching. Dort war ich ebenfalls als Trainer und Berater für Stressprävention für Krankenkassen und in der Organisationsberatung tätig.

Bereits während meiner klinischen Arbeit als Übungsleiter für Entspannungs- und Achtsamkeitstraining begann ich das eigentliche Potenzial der Achtsamkeitspraxis zu verstehen und anzuwenden. Seither ist es mir von Jahr zu Jahr mehr zu einem besonderen Herzensanliegen geworden, diese Erfahrungen und das Wissen darüber systematisch weiter zu vertiefen und weitergeben zu können.

 

Seit 2014 gebe ich MBSR-Achtsamkeitsübungen auch im Rahmen von Trainings und Workshops zur Stressbewältigung als psychologischer Berater im Betrieblichen Gesundheitsmanagement für Unternehmen und Krankenkassen weiter. 2015 bis 2017 durchlief ich dazu einen intensiven Prozess der vertieften Praxis und Selbsterforschung (u.a. bei Béatrice Heller, Center for Mindfulness, Zürich). Weiterbildungen und Retreats bei Prof. Saki Santorelli und Prof. Jon Kabat-Zinn in Freiburg und Salzburg (2019) folgten. Seit 2018 leite ich regelmäßig MBSR-Achtsamkeitskurse in Berlin. 

2018 begann ich ebenso meine Erfahrung aus dem betrieblichen Gesundheitscoaching in meiner Selbständigkeit weiter zu entwickeln, seit 2021 biete ich nun auch systemische Therapie (in Weiterbildung) an.  

 

Meine fachliche Überzeugung in meiner Arbeit seit 2014:

Ich bin persönlich und fachlich davon überzeugt, dass jeder einzelne Mensch zu jeder Zeit sich bereits "auf dem Weg" befindet und dabei das ihm im Moment Mögliche versucht, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen, um ein glückliches und „gelingendes“ Leben zu führen. Klient*innen, die für sich zu der Entscheidung finden, dabei in einem professionellen Rahmen Unterstützung, Reflexion und Zeit für sich selbst in Anspruch zu nehmen, haben meist schon eine ganze Reihe an Mustern erkannt und diverse Veränderungsversuche unternommen. Die dabei entstandenen Dynamiken, mitunter Frustrationen und/oder Blockaden sind häufig die Signale und Hinweise, welche zunächst nach einer Form von Anerkennung und Würdigung streben.

Gemeinsam lade ich dazu ein, in einem entsprechend wertschätzenden und empathischen Gespräch nach Lösung und Linderung zu schauen, gerade auch dann, wenn eine solche im Moment noch weiter entfernt scheint.  

Persönlicher Hintergrund zum Angebot: 

Es ist mir im Heute (2021/2022) ein ernstgemeintes Anliegen, psychologische Beratung und Systemische Therapie bedarfsorientierter für Menschen in herausfordernden Lebenslagen erreichbar zu machen. Vieles spricht dafür den Blick, die Energie und Aufmerksamkeit dorthin zu lenken wo sie hilfreich und wirksam ist. Zunehmende gesellschaftliche Spannung und Verwerfungen sind Herausforderungen, die offensichtlich nur solidarisch zu bewältigen sind (Klimawandel, Pandemie, Krieg(e), Katastrophen, Arbeitswelt- und Wirtschaftswandel etc. 

Erfahrungen als ehrenamtlich beratender Psychologe bei der BDP Corona-Hotline und in der fachlichen Begleitung von Flüchtlingshelfern in Berlin (psychological first aid) haben mir seit 2020 nochmals drastischer vor Augen geführt, welche realen psychosozialen Konsequenzen die bekannten Versorgungsbedarfe und -Lücken sowie ein häufig spätes oder fehlendes (Re-)Agieren der beteiligten Systemebenen mit sich bringen. Auch meine eigenen Begrenzungen durfte ich dabei erfahren. Diese Versorgungssituation verschärft sich vermutlich in den kommenden Jahren leider erst noch weiter. In einem möglichst präventiv ausgerichteten und dabei individuellen und fairen Angebot sehe ich dabei eine mögliche Antwort und (Ver-)Antwortung.